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  • Thymian

    Substrat: Nährstoffarm, durchlässig, sandig, kalkhaltig
    Standort: Halbschattig
    Gute Nachbarn: Lavendel, Rosmarin, Salbei, Zitronenmelisse
    Schlechte Nachbarn: Basilikum, Dill, Libstöckl, Majoran, Minze, Topinambur

  • Dill

    Substrat: Humusreich, locker und durchlässig

    Nachbarn: Erbsen, Gurken, Kohl, Möhten, Salat und Zwiebel.

    Schlecht: Fenchel, Basilikum, Kresse und Kümmel.

  • Petersilie

    Substrat: Nährstoffreich, locker und durchlässig, Staunässe vermeiden, feucht
    Nachbarn: Spinat, Tomaten und Mangold
    Meiden: Kopfsalat und Möhren
    Nährwerte:
    kcal: 36
    Fettgehalt: 0,8 g – davon ungesättigt: 0,7 g
    Ballaststoffe: 3,3 g
    Zucker: 0,9 g
    Kalium: 554 mg
    Kalzium: 138 mg
    Vitamin C: 133 mg
    Natrium: 56 mg
    Magnesium: 50 mg
    Eisen: 6,2 mg
    TCM: Holz, warm

  • Majoran

    Substrat: Durchlässige, nährstoffarme Erde (Anzucht-Erde, Kakteen-Erde)
    Gute Nachbarn: Boretsch, Dill, Kamille, Kerbel, Petersillie

  • Focus Stacking Special 1: Aufnahmetechnik für Fotoserien zur Erweiterung der Schärfentiefe

    Focus Stacking Special 1: Aufnahmetechnik für Fotoserien zur Erweiterung der Schärfentiefe

    Focus Stacking Special 1: Aufnahmetechnik für Fotoserien zur Erweiterung der Schärfentiefe

    Bei Nahaufnahmen reduziert sich der Bereich der Schärfentiefe optisch bedingt auf nur wenige Millimeter. Doch durch eine spezielle Aufnahmetechnik und geeigneter Software lässt sich die Schärfentiefe in vielen Fällen beliebig erweitern. Dazu werden von einem Motiv mehrere Aufnahmen mit veränderter Schärfeeinstellung gemacht, die dann mit einer Stapel-Software zu einem Bild zusammengefügt werden. Und das Beste – eine Freeware-Lösung lieferte teilweise die besten Ergebnisse. Jedenfalls erweitert die Multifokus-Technik die Aufnahmemöglichkeiten nicht nur bei Nahaufnahmen und bietet zusätzlich Spielraum für kreative Foto-Experimente.

    Übrigens, im Englischen heißt diese Aufnahmetechnik „Focus stacking“ oder „Deep Focus Fusion (DFF)“, die Mehrfach-Aufnahmetechnik generell nennt sich „Multishooting”.

    Pro und Kontra Multifokus-Aufnahmetechnik

    Pro

    • Man kann den idealen Blendenwert einstellen, bei dem das jeweilige Objektiv die beste Abbildungsqualität besitzt (meinst im Bereich f / 5,6 bis f / 8).
    • Durch die Einschränkung auf nur eine Teilmenge der Stapelaufnahmen lässt sich noch im Nachhinein der Schärfebereich nach Belieben eingrenzen.
    • Es können mehrere scharfe Ebenen mit unscharfen Bereichen dazwischen erzeugt werden. Der Kreativität sind durch gezielte Auswahl der einzelnen Fotos vor dem Stapelprozess keine Grenzen gesetzt.

    Kontra – Einschränkungen bei Multifokus-Aufnahmen

    • Für die Reihenaufnahmen ist unbedingt ein Stativ notwendig. Wird keine Blitzanlage verwendet, empfiehlt sich auch die Verwendung der Spiegelvorauslösung, um mögliche Bewegungsunschärfen zu vermeiden.
    • Das Motiv sollte sich nicht bewegen, wodurch draußen in der Natur der Wind ein Problem sein kann. Zwar sind manche Softwarelösungen durchaus in der Lage, Bewegungsunschärfen automatisch zu korrigieren. Doch meist ist mühselige manuelle Retusche notwendig, um unerwünschte Fehler auf dem Foto zu beseitigen.
    • Anders als bei HDR-Reihenaufnahmen ändert sich durch das Verändern des Fokus optisch bedingt die Größe des abgebildeten Objekts. Dadurch entstehen mitunter unschöne „Geisterränder“ an kontrastreichen Kanten, die nur schwer zu retuschieren sind.
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    Aufnahme-Technik

    Für die Multifokus-Stapelaufnahmen benötigst du:

    • Kamera mit manuellem Fokus und manueller Belichtungseinstellung
    • Fernauslöser
    • 3-Bein Stativ
    • Bei Nahaufnahmen entsprechendes Makro-Objektiv, Nahfilter, Zwischenringe oder Balgenauszug

    Motiv-Auswahl

    Für die Aufnahmen sollten keine Bewegungen im Motiv stattfinden (Wind) und stabile Lichtverhältnisse vorherrschen. Das beste Ergebnis liefern Objekte vor einem einfärbigen Hintergrund.

    Kamera-Einstellungen für die Multifokus-Aufnahmeserie

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    1. Bildausschnitt: Fixiere deine Kamera am Stativ und stelle den gewünschten Bildausschnitt ein. Fokussiere dabei auf den nächsten Punkt, weil bei dieser Nahbereich-Einstellung das Motiv am größten dargestellt wird. Achte darauf, dass rund um das Motiv noch reichlich Freiraum bleibt. Bei der Überlagerung der Bilder kann es speziell in den Randbereichen zu Bildfehlern kommen.
    2. Bildformat: Wähle „RAW“ für das Aufnahmeformat deiner Kamera. Dadurch kannst du auch nach den Aufnahmen noch Belichtungsfehler korrigieren und alle Bilder synchronisieren. Sollte dies nicht möglich sein, wähle das TIF-Format und stelle den Weißabgleich weg von „Automatisch“ auf einen fixen Wert (je nach Licht auf Blitz oder Tageslicht).
    3. Belichtung: Ermittle die notwendigen Belichtungseinstellungen entweder über den eingebauten Belichtungsmesser oder durch Testaufnahmen. Dann stellst du die Werte im manuellen Belichtungsmodus auf deiner Kamera ein. Dadurch werden Helligkeitsunterschiede bei einzelnen Fotos deiner Aufnahmeserie verhindert.
    4. Spiegelvorauslösung: Falls du bei Tageslicht fotografierst und längere Belichtungszeiten als 1/30s benötigst, empfehle ich, zusätzlich die Spiegelvorauslösung zu aktivieren.
    5. Bildstabilisierung: Unbedingt abschalten, schließlich befindet sich die Kamera ohnedies auf dem Stativ. In Zusammenhang mit Blitzlicht kann der Bildstabilisator sogar das Ergebnis verschlechtern.
    6. Fokussierung: Schalte den Autofokus ab und stelle manuell auf den nächsten Punkt scharf.
    7. Jetzt kannst du deine Aufnahmeserie beginnen. Vor jedem Foto bewegst du manuell den Fokus-Einstellring ein kleines Stück Richtung „unendlich“. Solltest du allerdings mit einem Balgenschlitten arbeiten, verkürzt du jedes Mal die Länge des Balgenauszugs.
    8. Falls noch Zeit bleibt, solltest du zusätzliche Serien mit verändertem Blickwinkel erstellen. Leichte Veränderungen können später bei den Software-Verarbeitungen zu besseren Ergebnissen führen.
    kamera-einstellungen-multifokus-aufnahme-serie-620-5-7

    Tipp: Ideal zur Kontrolle der jeweiligen Schärfebereiche ist ein angeschlossener Laptop, der über „Tethering“ mit der Kamera verbunden ist. So kannst du bei jeder Aufnahme optimal kontrollieren, ob sich die Schärfetiefenbereiche genügend weit überlappen. Zur Sicherheit solltest du jedenfalls die Fokus-Einstellung zwischen den Aufnahmen nur wenig ändern. Bei der Verarbeitung kannst du überflüssige Aufnahmen noch immer entfernen, fehlende Schärfebereiche wirken sich hingegen negativ auf das Endergebnis aus.

    Im nächsten Teil meines Multifokus-Specials stelle ich verschiedene Software-Lösungen für die Montage der Aufnahme-Serien vor.

  • Fashion DIY: Abnehmbarer Schuhschmuck – die wundersame Schuh-Vermehrung

    Fashion DIY: Abnehmbarer Schuhschmuck – die wundersame Schuh-Vermehrung

    DIY ADVENT 7: Abnehmbarer Schuhschmuck

    Ich habe schon öfter Schuhe aufgepeppt und mir meistens im Nachhinein (oder mittendrin) gedacht, dass ich lieber ein anderes Paar so hätte „pimpen“ sollen. Also überlegte ich, wie ich etwas nicht Fixiertes sondern Abnehmbares machen und so auf verschiedenen Schuhen tragen könnte. Lange Rede, kurzer Sinn – ich habe es geschafft und bereits einige Exemplare daraus gebastelt, die ich sowohl auf Pumps als auch Sandalen und Ballerinas tragen kann. Eines der Schuhschmuckstücke (Wort des Tages!) präsentiere ich euch heute hier in meiner DIY-Fashion Kategorie, bei Gefallen zeige ich euch gerne weitere Varianten.

    Diese Do It Yourself- Anleitung erfordert zwar etwas Zeit und Geduld, aber es lohnt sich. Das Ergebnis ist ein Schuhschmuck, den man abnehmen kann und somit lassen sich verschiedene Schuhe (Pumps, Sandalen oder Ballerinas) aufpeppen.

    Von diesem Schuhschmuck habe ich gleich 3 Paare gemacht. Den ersten Prototyp, bei dem ich noch „geübt“ habe, werde ich selber behalten, die anderen beiden Paare werden als Weihnachtsgeschenke an liebe Freundinnen verschenkt. Wer mag, kann den Schuhschmuck noch zusätzlich mit Pailletten oder Nieten aufpeppen, hier sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt.

    Material und Werkzeug – für dieses DIY-Projekt brauchst du:

    DIY ADVENT 7: Abnehmbarer Schuhschmuck

    1. Leder oder einen anderen festen Stoff (ich habe die Reste von dieser Anleitung verwendet)
    2. Circa 1m Stoff mit 6 cm Breite (ich habe einen breiten Einziehgummi genommen)
    3. 1,50 m langes Satinband (2 x 75 cm)
    4. Kreis mit 3,5 cm Durchmesser als Vorlage (bei mir ein Zahnstocher-Deckel)
    5. Stift
    6. Nähzeug bzw. Nähmaschine
    7. 1 Paar Schuhclips
    8. Stecknadeln
    9. Schere

    Bevor ich mit der Anleitung loslege, zeige ich euch hier im Foto, wie Schuhclips aussehen:

    DIY Schuhclip

    Schuhclips ähneln ganz stark den Ohrclips, sind allerdings mit zwei kleinen Zacken versehen, die dafür sorgen, dass der Clip fest am Schuh hält. Die Clips bekommt man in Bastelläden und beim Schuhmacher.

    DIY Tutorial – die Schritt für Schritt – Bastelanleitung

    DIY Schritt 1

    DIY PROJEKT: Abnehmbaren Schuhschmuck selber machen - Schritt 1 von 12

    Den Stoff nach links drehen und mit dem Zeichenstift und dem Zahnstocher-Deckel als Vorlage 42 Kreise (je 21 pro Schuh) zeichnen.

    DIY Schritt 2

    DIY PROJEKT: Abnehmbaren Schuhschmuck selber machen - Schritt 2 von 12

    Die Kreise ausschneiden.

    DIY Schritt 3

    DIY PROJEKT: Abnehmbaren Schuhschmuck selber machen - Schritt 3 von 12

    Den 6cm breiten Stoff mit einer 1cm breiten Naht (nach innen!) absteppen.

    DIY Schritt 4

    DIY PROJEKT: Abnehmbaren Schuhschmuck selber machen - Schritt 4 von 12

    Die ersten beiden Kreise über die Naht legen und mit Stecknadeln fixieren.

    DIY Schritt 5

    DIY PROJEKT: Abnehmbaren Schuhschmuck selber machen - Schritt 5 von 12

    Die Kreise wie auf dem Bild nähen.

    DIY Schritt 6

    DIY PROJEKT: Abnehmbaren Schuhschmuck selber machen - Schritt 6 von 12

    Damit die Kreise nicht aufeinander kleben, sondern voluminöser wirken, faltet man zwischen jeder neuen Kreis-Reihe mit dem Träger-Stoff eine 1cm breite Schlaufe und fixiert sie mit einer Stecknadel (siehe Bild).

    DIY Schritt 7

    DIY PROJEKT: Abnehmbaren Schuhschmuck selber machen - Schritt 7 von 12

    Die Naht wird gesteppt, danach wieder eine Kreis-Reihe drauf fixiert und genäht. So weiter machen, bis man zehn Reihen (je 2 Kreise) hat.

    DIY Schritt 8

    DIY PROJEKT: Abnehmbaren Schuhschmuck selber machen - Schritt 8 von 12

    Wenn alle 10 Reihen fertig genäht sind, wird der Stoff bis auf circa einen Zentimeter Nahtzugabe abgeschnitten.

    DIY Schritt 9

    DIY PROJEKT: Abnehmbaren Schuhschmuck selber machen - Schritt 9 von 12

    Der letzte (21.) Kreis wird nun unter die ersten beiden Kreise genäht, also dort, wo später der Schuhclip am Schuh befestigt wird.

    So sollte das Zwischenergebnis aussehen.

    DIY PROJEKT: Abnehmbaren Schuhschmuck selber machen

    DIY Schritt 10

    DIY PROJEKT: Abnehmbaren Schuhschmuck selber machen - Schritt 10 von 12

    Das 1,50 m lange Satinband in der Mitte durchschneiden. Da ich kein schwarzes Band mehr hatte, habe ich einen Satingürtel verwendet.

    DIY Schritt 11

    DIY PROJEKT: Abnehmbaren Schuhschmuck selber machen - Schritt 11 von 12

    Das Satinband doppelt zusammenlegen, von links nähen und einen 6 cm breiten Spalt in der Mitte offen lassen. Nach dem Nähen das Satinband wieder nach rechts drehen, die Nahtzugabe des Schuhschmucks in den Spalt einsetzen und darüber steppen.

    DIY Schritt 12

    DIY PROJEKT: Abnehmbaren Schuhschmuck selber machen - Schritt 12 von 12

    Zum Schluss noch die Schuhclips wie auf dem Bild auf den Schuhschmuck annähen. Jetzt noch ein Paar langweilige Schuhe aussuchen, den Schmuck draufclipsen, die Satinbänder um die Ferse binden und FERTIG!

    DIY Tutorial – Endergebnis „Abnehmbarer Schuhschmuck“

    DIY PROJEKT: Abnehmbaren Schuhschmuck selber machen

    DIY PROJEKT: Abnehmbaren Schuhschmuck selber machen

    Das Endergebnis auf ein paar Sandalen geclipst.

    DIY PROJEKT: Abnehmbaren Schuhschmuck selber machen

    DIY PROJEKT: Abnehmbaren Schuhschmuck selber machen

    Das Endergebnis mit Peeptoes.

    DIY PROJEKT: Abnehmbaren Schuhschmuck selber machen